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Sommerferienprogramm - Afrika

Traditionell startete am Montag der letzten Ferienwoche das Sommerprogramm unseres Vereins Abenteuerplätze Heilbronn e.V. auf seinem Gelände im Böckinger Kreuzgrund, das diesmal unter dem Motto 'Afrika' stand. Mit der Rekordbeteiligung von 50 Kinder im Alter von 6 bis 13 Jahren bis auf den letzten Platz ausgebucht, begrüßte der leitende Betreuer, unser frischgebackener Diplom-Sozialpädagoge Matthias Heiber die große Runde auf dem Platz. Eine ganze Woche, jeweils von 15:30 - 18.30 Uhr sowie eine abschließende Übernachtung lag vor den Kindern und den Betreuern. Die verschiedenen Angebote waren thematisch eingeteilt. Um den Umgang mit Lehm und Stroh konnte man sich am von Dieter Krämer geplanten und von vielen Helfern errichteten Rohbau der Hütte ausprobieren.

Am 'Holzstand' mussten die Kinder dem von Gustav zahlreich vorbereiteten Spielen 'Kalaha' den letzten Schliff verpassen.

Jugendreferent Stefan hatte seine Verkleidungskiste mit afrikanischer Kleidung, Schmuck und anderen Requisiten dabei. Die Kinder konnten sich afrikanisch verkleiden und sich fotografieren lassen, was den Kinder großen Spaß gemacht hat.

Ergänzt wurde das Programm noch durch verschiedene andere Bastelmöglichkeiten.
Ein Dauerbrenner war wie immer das Thema Feuer. Hier fanden sich stets Gruppen zusammen zum Bau kleiner Öfen aus Steinen. Mit dem von den Kindern vorbereitetem Brennholz knisterte es bald überall, und diente nun dem Zubereiten von leckerem Stockbrot und Bananen-Mais Fritters.
Als tolle Attraktion stelle sich unsere Kletterwand heraus, die die ganze Woche unter der Leitung von Linda stand. Viele unserer jungen Besucher testeten ihre Fertigkeiten aus. Viel Spaß gab schließlich noch es bei der Wasserrutsche.
Aber auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Denn die Bäckerei Lang spendierte jeden Abend Brötchen und Brezeln.
Den Abschluss bildete wieder die Übernachtung vom Freitag zum Samstag. Das leckere afrikanische Abendessen mit dem Namen Mirmis wurde auf dem Platz frisch gekocht und trotz mancher skeptischer Blicke der Kinder verzehrt.
Danach stellten die Kinder ihre Zelte auf. Unsere erprobten Camper hatten damit keine Probleme. Dann wurden noch mitgebrachte Luftmatratzen, Isoliermatten und restliches Gepäck verstaut und auf ging's zur Nachtwanderung mit Fackeln und ohne Taschenlampen. Die Zeit verging wie im Fluge und so hieß es nach dem Frühstück leider schon: Zelte zusammen bauen, Platz säubern und aufräumen. Dann kam die Zeit des Abschied Nehmens. Müde aber glücklich konnten die Eltern später ihre Kinder wieder in Empfang nahmen, die eine tolle Woche erlebt hatten. Unsere ausschließlich ehrenamtliche Betreuer zogen das Fazit: wieder ein gelungenes Sommerferienprogramm in der Geschichte des ASPIK.

'Afrika' oder 'sechs Tage Stress für mich und genauso viel Spaß für die Kinder'

In der letzten Ferienwoche, vom 11. bis zum 16. September 2006 fand auf dem ASPIK das Sommerferienprogramm Afrika statt.
Über 50 Kinder tummelten sich auf dem Platz. Das Wetter spielte super mit und jeder vom Wetterbericht angekündigte Regen blieb aus. Die Sonne schien und die ersten vier Tage gab es kaum Wolken. Erst am Freitag blieb die Wasserrutsche außer Betrieb.

Die Kindertagesstätte im Kreuzgrund - Kokosschalenketten und Tonen

Nach einer Pause im Jahr 2005 war die Tagesstätte wieder dabei. Dieses Jahr gab es nur eine Carmen, Carmen zwei. Dafür hatten die Erzieherinnen Carmen, Susanne und Julia drei Philipps mitgebracht. Als Angebote wurden Kokosschalenketten und Tonen angeboten.

Kleine Kokosschalen mussten mit Raspel, Feile und Schmirgelpapier von den Haaren und von scharfen Kanten befreit werden. Danach wurden sie mit Öl eingepinselt. Dadurch kam ein wunderschönes Muster auf der Schale sichtbar. Mit einem schönen Lederbändel um den Hals getragen ist es ein schöner Anhänger.

Tonen konnten die Kinder verschiedene Sachen. so gab es 'Ein Tier', ein afrikanisches Kampfmesser, 'da wo die Armen wohnen' und viele andere Dinge aus Afrika und der ganzen Welt.

Lehmhütte bauen

Nachdem im Jahr 2001 unsere Lehmhütte nach den ersten Regenfällen zusammengestürzt war, sollte diesmal die Lehmhütte so konstruiert sein, das sie 'fürs Leben' hält. Dieter und Gustav planten und erstellten ein Holzgerüst, das diese Bedingungen erfüllen soll.

Die Betreuer Gustav, Torsten, Thomas, Eva, Stefan und Martina wurden von ein paar Kindern beim Lehm-Stroh-Wasserbrei machen und in die Wand schmieren unterstützt, oder war es anders herum? In der Erdgrube den Lehm abzugraben machten die Kinder lieber. Am Freitag waren noch zwei Wände ohne Lehm

Kalaha basteln

Ute bastelte mit den Kindern Kalahas. Dies ist ein Bohnenspiel, das die Kinder in Afrika mit Bohnen oder Steinen in Erdkuhlen spielen. Hier wurde das vorgefertigte Brett geschmirgelt und lasiert. Danach ging es auf Spielsteinsuche im Kiesbett der Kletterwand. Am Freitag wurden dann die ersten Spielversuche gestartet.
Freundschaftsbändchen knüpfen
Beate und Bärbel versuchten den Kindern das Knüpfen von Freundschaftsbändchen zu vermitteln. Mit unterschiedlichem Erfolg. Manche Kinder schafften es selbst, die Bänder zu knüpfen, andere verlies schnell die Geduld und es wurde den Erwachsenen überlassen, die Bändchen zu vollenden.

Trommeln

Immer wieder klangen Trommelschläge über den Platz. Cordula und Eva brachten den Kindern einfache Trommelrhythmen bei. Mit verschiedensten Trommeln saßen sie zuerst neben der Uni. Ab Mittwoch wichen sie dem Druck, bei Uni-Vorlesungen aufhören zu müssen und gingen auf die Kirchenwiese.

Feuer machen und kochen / backen

Wegen der Hitze hatte Torsten hier kaum etwas zu tun. Erst am Mittwoch begannen erste Versuche. Felix, Vanessa und Kira begannen Bananen Mais Fritters (BMF) zu machen. Erst machten sie ein großes Lagerfeuer und dann , als sie merkten, das das Feuer ungeeignet ist, zum kochen und backen in der Pfanne, machten sie noch im weißen Ofen Feuer. In den ersten BMF war zu viel Wasser. so dauerte es etwas lange bis die ersten Versuche fertig waren. Am Donnerstag und Freitag gelangen die BMF immer besser. Sonst wurden nur Bratäpfel gemacht und bei der Übernachtung gab es ein großes Lagerfeuer.

Die Kletterwand

Linda betreute die Kletterwand. Sie wurde von Leon unterstützt. Die Kletterwand war jeden Tag gut besucht.

Die Universität

Robert und Simon, zwei ASPIK-Kinder bauten sich in der letzten Zeit statt einer Hütte eine Universität. hier hielten sie Vorlesungen über Afrika, am Freitag gab es eine Diplomarbeit und am Samstag wurden die Diplome vergeben.

Stefan und sein Teppich

Stefan machte wieder verschiedene Angebote. Tattoos gab es und sich afrikanisch verkleiden und fotografieren lassen waren auf und neben dem Teppich möglich.

Dazu kamen noch Tina, Silke und Björn aus Stefans alter Heimat. Björn und Silke boten Regenmacher und Steine bemalen an. Tina spielte Feuerwehrmann und sprang da ein, wo sie gebraucht wurde. Dann gab es noch die übliche Übernachtung. Es wurden die Zelte im Hüttenbaugelände aufgebaut. Trotz aller Skepsis passten die Zelte für 40 Kinder dort hin. Nach Mirmis, einem Eintopf aus Tunesien, konnte noch gespielt werden. Dann gab es eine Nachtwanderung und um etwa 23.00 Uhr war dann Nachtruhe. Am nächsten Morgen gab es dann Frühstück und danach war Zeltabbauen und Tschüss sagen angesagt.
Das Wetter war die sechs Tage super - kein Regen, kaum Wolken und - einfach super.