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Frühlingscamp - Feuermachen ohne Streichhölzer

Vom 12.-14.April veranstaltete der ASPIK auf seinem Gelände im Böckinger Kreuzgrund schon das 7. Frühlingscamp . Diesmal waren 12 Jungen im Grundschulalter von 6-10 Jahren und 4 Betreuer (Sven, Dieter + Karin und Georg) dabei.

Nach der Begrüßung durch Sven machten sich die Jungs eifrig daran, neue Feuerstellen zu bauen und diese auch in Betrieb zu nehmen. Angesichts der nassen Witterung in der Vorosterwoche war das eine echte Herausforderung. Auch das freie Spielen auf dem Gelände kam nicht zu kurz, denn Gameboy, MP3-Player und Co. waren für die 3 Tage tabu.

Natürlich durfte auch das traditionelle Fußballspiel gegen die Betreuer nicht fehlen. Und so ging das 1. Spiel knapp an die Jungs. Zum Kraft schöpfen war dann die frisch gekochte Soljanka abends genau richtig. Und schon mussten die Vorbereitungen für die erste Übernachtung im Unterstand getroffen werden, denn zum Regen gesellte sich auch noch unwirtliche Kälte. Unsere Jungs waren gut vorbereitet und hatten warme Decken und passende Kleidung dabei. Nach der kalten Nacht lockte dann ein leckeres Frühstück alle aus den Schlafsäcken. Danach stand ein Wildnistraining im Heilbronner Stadtwald auf dem Programm. Mit dem Bus ging es zuerst zum Gemmingstal, dann zu Fuß weiter bis zu unserem Ziel, dem Gaffenberg. Dort angekommen wurde es dann ernst: Drei Mannschaften mit jeweils 4 Jungs bekamen die Aufgabe, ein einigermaßen sturmfestes Lager mit Feuerstelle zu bauen. Als Hilfsmittel gab es ein Stück Plane und etwas Schnur. Fachmännisch und mit guten Überlegungen präsentierten die Jungs dann ihre Lösungen und kommentierten gekonnt Stärken und Schwächen. Die zweite Aufgabe bestand darin, Feuer zu machen ohne Streichhölzer. Dafür bekamen die drei Teams jeweils einen Magnesiumstück mit Zündreibfläche. Zuerst muss Magnesium abgeschabt und am besten mit Birkenrinde zusammen entzündet werden. Hier waren Geduld, Fingerspitzengefühl und wiederum Teamarbeit gefragt. Eifrig waren unsere Jungs bei der Sache, und bald konnten die mitgebrachten Würstchen über dem Feuer brutzeln. Diesmal schmeckten sie wohl noch besser.

In der dritten Aufgabe schließlich es um Verantwortung. In Zweierteams wurden den Jungs abwechselnd die Augen verbunden. Der 'sehende' Partner musste nun, möglichst ohne Sturz, seinen 'blinden' Partner zu einem Baum führen und wieder zum Ausgangspunkt zurück. Danach wurde die Augenbinde abgenommen und der richtige Baum musste erraten werden. Unsere Jungs waren sehr aufmerksam und lösten auch diese Aufgabe.

Und schon ging es wieder zurück zum ASPIK-Gelände nach Böckingen. Vor dem Abendessen war noch freies Spielen angesagt und nach der Stärkung saßen alle noch gemütlich am Lagerfeuer. Glücklicherweise sollte es in der zweiten Nacht nicht ganz so kalt werden.

Nach dem Frühstück am dritten Morgen hieß es dann schon, zusammen packen, den Platz säubern und aufräumen. Nun kam der Zeitpunkt für eine Fußballrevanche, in der sich auch die Betreuer achtbar schlugen. Wieder einmal verging die erlebnisreiche Zeit vom Ostercamp wie im Fluge und bald konnten die Eltern ihre Kinder müde aber sichtlich zufrieden in Empfang nehmen.