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Ferienspaß auf dem ASPIK

Bei gutem Wetter startete am Montag der letzten Sommerferienwoche das diesjährige Sommerprogramm des Vereins Abenteuerspielplätze Heilbronn e.V. auf seinem Gelände im Böckinger Kreuzgrund, das unter dem Motto 'Ferienspaß auf dem ASPIK 2004' stand. Mit 45 Kindern im Alter von 6 bis 13 Jahren bis auf den letzten Platz ausgebucht, konnten Stefan B. und Matthias die erwartungsvolle Runde stimmungsvoll begrüßen. Eine ganze Woche, jeweils von 15.30 bis 18.30 Uhr sowie eine abschließende Übernachtung lag vor den Kindern und den Betreuern.

Die verschiedenen Angebote waren thematisch eingeteilt. Um den Umgang mit Holz und Werkzeug ging es beim Bau zweier Fußballtore. Hier kam es auf Augenmaß und Teamwork an, was die jungen Handwerker mit Bravour meisterten. Damit die späteren Fußballmannschaften auch auseinander gehalten werden konnten, wurden in der Batikgruppe T-Shirts entsprechend gefärbt, was nicht nur den Kindern großen Spaß bereitete. Das milde Wetter ließ die Kleidungsstücke denn auch schnell trocknen.

Selbstständig arbeiteten die zwei Lagerbaugruppen und die Hüttenbauer.
Eine weitere Station bildete die Malgruppe, geleitet von zwei Nachwuchsbetreuerinnen. Hier war die Aufgabe, dem Eingangstor auf den Platz ein neues Gesicht zu verleihen.
Immer wieder ein Renner war das Thema Feuer. Hier fanden sich stets Gruppen zum Bau kleiner Öfen aus Steinen zusammen. Mit dem von den Kindern vorbereiteten Brennholz knisterten bald überall. Feuer diente dem Zubereiten von leckerem Stockbrot.

Ergänzt wurde das Programm noch durch verschiedene Bastelmöglichkeiten.
Carmen und Carmen von der Kindertagesstätte boten beispielweise Filzen und Salzteigspiele als Bastelmöglichkeiten an.
Und das Verpackungsmüll nicht direkt in den Gelben Sack wandern muss, sondern sogar noch zu Kleidungsstücken taugt, bewiesen kreative Kinder in der Müllgruppe unter Leitung von Stefan B..

Hilfestellung nach Bedarf leisteten wiederum ausschließlich ehrenamtliche Betreuer, die anerkennend feststellen mussten, das weder Streit noch irgend welche Gewaltprobleme ein Thema waren. Es musste kein Kind ins 'Straflager' weshalb Dieter und Georg die Löcher für die Volleyballnetzständer selber graben mussten. Eingesetzt wurden die Ständer dann in aller Frühe unter starker Mithilfe eines Kranes.

Viel Spaß gab es schließlich noch bei der Wasserrutsche. Aber auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Denn die Bäckerei Lang spendierte jeden Abend Brötchen und Brezeln.
Den Abschluss bildete wieder die Übernachtung von Freitag auf Samstag. Zuvor gab es den auf dem Platz zubereiteten deftigen Fleischtopf mit frischem Brot.
Danach stellten die Kinder ihre Zelte auf. Erprobte Camper waren hier im Vorteil und so entstand bald eine kleine Zeltstadt auf dem Platz.
Schließlich mussten nur noch mitgebrachte Luftmatratzen, Isoliermatten, und restliches Gepäck verstaut werden. Als es dunkel wurde, gab es eine Nachtwanderung durch Böckingen. Noch etwas spielen, dann ging es diszipliniert ins Zelt (Am Samstag Morgen um 3.00 Uhr gab es ein großes Geschrei. Ich dachte, es regnet in Stefans Zelt. Björn ging los und erzählte mir nachher, das es ein Ohrenzwicker in einem Jungenzelt war, der das Geschrei ausgelöst hatte.)
Selbst der am frühen Samstagmorgen einsetzende Regen konnte der Begeisterung der Kinder nichts anhaben. Und so verging die Zeit wie im Flug.
Nach dem Frühstück hieß es dann leider schon: Tiere aus dem Zelt werfen, Zelte abbauen, Plätze säubern und aufräumen. Dann kam die Zeit des Abschiednehmens. Die Eltern konnten müde aber glückliche Kinder in Empfang nahmen, die eine tolle Woche hinter sich hatten. Gut, das der ASPIK seine Tore jeden Samstag von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr geöffnet hat.