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Osterfeuer

Nun sitze ich wieder mal da und schreibe einen kleinen Bericht über unsere Osterfeuer im allgemeinen.
Anfang 2000 erzählte unser damaliger Vorstand von seinem Osterurlaub in Norddeutschland. Dort hatten sie ein riesiges Osterfeuer gesehen. Ob wir so etwas auch machen wollen? Und ob wir wollten!
Am Ostersamstag, als es dunkel zu werden begann, trafen wir uns auf dem ASPIK. Zuerst wurde noch gegrillt. Danach wurde in der Glut des Grillfeuers das Osterfeuer aufgeschichtet. Da die Baumstammstücke sehr trocken waren, konnte man nur eine Pagode mit 4 bis 5 Schichten aufhäufen. Dann war das Feuer so groß und heiß, das man nicht mehr nah genug ans Feuer herankam, um Holz hineinzuwerfen. Nachdem wir noch ein oder zweimal Holz nachgelegt hatten, verließen die meisten das Feuer. Ich habe dann noch die Feuerwache gehalten, bis die Glut verlöscht war. Das war dann Ostersonntag um 2.00 Uhr morgens. Das Schlimme an der Feuerwache war eigentlich, dass ich vor einer genialen Glut zum Grillen saß und nichts zum Grillen hatte.

Ich kann nicht sagen, wann wir uns zum ersten Mal einen Lastwagen Tannenbäume aus der Tannenbaumsammlung der EJBö auf den Platz fahren ließen. Auf alle Fälle ist es beeindruckend, wenn die Tannen und Fichten verbrannt werden. Jeder Baum brennt anders. Die einen mit viel Rauch, die anderen mit wenig. Die einen geben viele Geräusche von sich, andere verbrennen ganz leise. Manche zünden sehr schnell, andere brauchen lang zum Anbrennen.
Das Tannenbaum verbrennen macht nicht nur Kindern sondern auch Erwachsenen Spaß. Jeder muss aufpassen, dass er zu seinem Baum kommt, den er dann ins Feuer werfen kann.

Da die Böckinger Katholiken am Ostersamstag auch eine Osternacht feiern, verschoben wir unser Osterfeuer ab 2004 auf den Ostersonntag.

Da seit März 2004 die Kinder am Samstag auf den Platz kommen, wurde der Bedarf an Tannenbäumen immer großer. Denn die Kinder wollten auch schon zwischen Januar und April Tannenbäume verbrennen. Dies führte dazu, das 2006 drei Lastwagen ihre Tannenbaumsammlung auf dem ASPIK abluden.1/3 der Bäume verbrauchten die Kinder an den Samstagen. 2/3 wurden dann am 16. April 2006 im Osterfeuer verbrannt.

Nun hat sich das Osterfeuer zu einem Publikumsmagnet entwickelt. 2007 waren über 70 Personen auf dem Platz, 50 % Kinder und 50 % Erwachsene. Mal sehen, wie das weitergeht.
Insgesamt gab es auf dem ASPIK bis jetzt 9 Osterfeuer, im Jahr 2000,2001, 2002, 2003, 2004, 2005,2006, 2007 und 2008.
Neues Jahr, neues Osterfeuer. Mit 3 großen Lastwagen voller Tannenbäumen aus der Christbaumsammlung 2008 konnte das Osterfeuer beginnen. Der Boden war noch von dem Frühlingscamp vermatscht, das Wetter war mittelmäßig, ohne großeren Regen. Die Besuchszahlen waren geringer als 2007, 20 Personen befanden sich auf dem Platz. Das neunte Osterfeuer war wieder ein beschauliche und angenehme Veranstaltung, die mit Grapefruitsaft und W***** aus Hall (wie kann man nur) ihren Abschluss fand.